ByAUJay
Web3 Anwendungs-Penetrationstests: Leitfaden für dApps, Wallets und APIs
Kurzfassung
In diesem Leitfaden geht es darum, wie man Sicherheitstests für Web3-Stacks im Jahr 2025 sinnvoll plant, umsetzt und auswertet. Wir haben praktische Checklisten für Smart Contracts, Wallets (EOA, AA/4337, EIP‑7702) und APIs zusammengestellt. Außerdem findest du aktuelle Bedrohungsdaten, hilfreiche Tooling-Playbooks (wie Foundry, Slither, Echidna und Certora), Tipps zur Härtung der Frontend-Supply-Chain, Möglichkeiten zum MEV-Schutz sowie praxisnahe Testfälle.
Warum jetzt (2024-2025 in Zahlen)
- Im Jahr 2024 wurden etwa 2,2 Mrd. USD durch Krypto-Hacks abgezockt. 2025 sah zur Jahresmitte noch schlimmer aus als 2024, hauptsächlich wegen des Bybit-Vorfalls, bei dem rund 1,5 Mrd. USD verloren gingen - und das wurde von der US-Bundespolizei der DPRK zugeschrieben. Entscheider sollten sich wirklich darauf konzentrieren, Security-by-Design einzuplanen, anstatt nur zu reagieren. (chainalysis.com)
- Bei den Infrastruktur-Angriffen, wie z.B. der Kompromittierung von Schlüsseln und Seeds, gingen 2024 die meisten Verluste drauf. DeFi bleibt der Liebling der Angreifer. 2025 werden wir einen zusätzlichen Fokus auf Wallet-Phishing und neue Delegations- und Signaturmuster sehen. (trmlabs.com)
- Ein Blick auf die Sicherheits- und Governance-Situation bei L2: Im Juni 2024 hat ConsenSys’ zkEVM Linea kurzzeitig die Blockproduktion gestoppt (es gab eine Sequencer-Pause) und hat Angreifer-Adressen zensiert, um Brückenabflüsse nach einem DEX-Exploit einzudämmen. Das ist ein klassisches Beispiel für Notfallkontrollen und die Risiken der Zentralisierung. (unchainedcrypto.com)
Dieser Leitfaden wandelt diese Situation in ein überprüfbares Testverfahren für dApps, Wallets und APIs um.
Test‑Rahmenwerk von 7Block Labs
Wir gliedern unsere Projekte in drei Phasen und machen dabei klar erkennbare Artefakte.
1) Vorbereitungsphase (1-2 Wochen)
- Bedrohungsmodell pro Domäne:
- dApp/Protokoll: Hier schauen wir uns den Vermögensfluss, die Rollen und Privilegien an, außerdem Upgrades, Proxies und Orakel/Brücken sowie die Abhängigkeiten von L2.
- Wallets: Das umfasst Signaturen, Delegation (EIP‑7702), AA‑Pfade (ERC‑4337) und die Frontend-Supply-Chain.
- APIs/Backends: Wir müssen AuthN/AuthZ, die Webhook-Flows, SSRF/OOB-Kanäle und das Raten-Limiting im Blick behalten.
- Sicherheits-SLOs: Hier legen wir fest, wie hoch die maximal ausnutzbare TVL-Quote sein darf, sowie MTTD/MTTR und die erlaubten Pausen/Freezes (Runbooks).
- Tooling-Plan: Wir nutzen Slither für die statische Analyse, Foundry für Fuzzing und Invarianten, Echidna für die Eigenschaften, Certora für die formalen Regeln und Forta-Bots für das rund-um-die-Uhr-Monitoring. (github.com)
2) Ausführung (2-4 Wochen)
- Tiefen‑Tests für jede Schicht (siehe die Checklisten weiter unten), um sicherzustellen, dass wir reproduzierbare Angriffspfade haben. Außerdem kümmern wir uns um Code-Fix-PRs, erstellen formale Spezifikationen und Regeln und entwickeln Fuzz-Korpora. Vergiss nicht die Notfall-Prozeduren!
3) Härtung & Betrieb
- „Guardrail“-Deploys (Pausen/Freezes, Notfall‑Rollen), private Mempools (MEV‑Schutz), Forta‑Alarmierung, Bug‑Bounties, Regression‑Suiten in CI. (docs.flashbots.net)
A. dApps/Smart‑Contracts: präzise Test‑Checkliste
1) Statische Analyse & Architektur
- Slither mit Upgrade‑Prüfern:
- Wir checken das Speicherlayout & Proxies (wie Transparent und UUPS), gehen die
delegatecall-Pfade durch und schauen uns die EIP‑1967‑Slots an; dafür nutzen wir „slither-check-upgradeability“. Die Ergebnisse gibt's als SARIF in CI. Schau mal hier: (github.com).
- Wir checken das Speicherlayout & Proxies (wie Transparent und UUPS), gehen die
- Projektweite Anti‑Pattern:
- Achte auf ungeschützte
initialize/Re‑Initialisierung (bei Upgrades), schwache Zugriffskontrolle und unsicherepermit/EIP‑2612‑Implementierungen (beim Umgang mit Nonces/Deadline/Domänentrennung). Mehr Infos dazu findest du hier: (eips.ethereum.org).
- Achte auf ungeschützte
Praktischer Befehl
Hier sind einige nützliche Befehle, die dir das Leben erleichtern können:
Systeminformationen abrufen
Um schnell einen Überblick über dein System zu bekommen, verwende den folgenden Befehl:
uname -a
Dieser Befehl gibt dir eine Menge Informationen über dein Betriebssystem und die Kernel-Version, die du gerade verwendest.
Verzeichnisse auflisten
Wenn du wissen möchtest, was in einem bestimmten Verzeichnis drin ist, nutze:
ls -la
Das zeigt dir alle Dateien und Ordner, einschließlich versteckter, mit detaillierten Informationen wie Berechtigungen und Dateigrößen.
Dateien suchen
Auf der Suche nach einer bestimmten Datei? Der Befehl find ist dafür super praktisch:
find /Pfad/zum/Verzeichnis -name "Dateiname"
Das wird dir helfen, die gesuchte Datei schnell zu finden.
Netzwerkverbindung prüfen
Wenn du wissen möchtest, ob dein Netzwerk läuft, probier diesen Befehl aus:
ping www.example.com
Das sendet ein paar Pakete an die angegebene Adresse und zeigt dir, ob alles in Ordnung ist.
Pakete installieren
Brauchst du etwas Neues? Mit diesem Befehl kannst du Pakete installieren:
sudo apt install paketname
Ersetze paketname einfach durch das, was du installieren möchtest, und du bist bereit!
Dateien kopieren
Um eine Datei zu kopieren, kannst du diesen einfachen Befehl verwenden:
cp quell_datei ziel_datei
Das ist nützlich, wenn du eine Sicherung machen möchtest oder eine Datei an einen anderen Ort verschieben willst.
Es gibt natürlich noch viel mehr nützliche Befehle, aber damit solltest du einen guten Start haben! Wenn du mehr wissen möchtest, schau dir die offizielle Dokumentation an.
# Static review + ERC-Konformität + Upgradeability
slither . --checklist --solc-remaps "@openzeppelin=node_modules/@openzeppelin" \
--print contract-summary --print human-summary \
--detect reentrancy-unlimited-gas,uninitialized,low-level-calls \
--json slither-report.json
2) Fuzzing & Invarianten (Foundry/Echidna)
- Foundry Invariants: These are your state invariants, like making sure the total of all balances equals the total supply (you know, like Uniswap's x*y=k). If you’re using version 1.3.0 and up, you can dive into handler-based, coverage-guided fuzzing with a persistent corpus. Check it out here: getfoundry.sh
- Echidna Properties: You’ve got 168+ standardized, reusable properties at your fingertips--everything from ERC compliance to Fixed-Point Math. Plus, there are rules tailored to your specific projects. Want to learn more? Head over to this link: blog.trailofbits.com
Beispiel: Foundry-Konfiguration (Auszug)
Hier ist ein kleiner Einblick in die Foundry-Konfiguration.
# foundry.toml
[fuzz] runs = 20000
[invariant]
depth = 32
fail_on_revert = false
corpus_dir = "invariant_corpus"
3) Formale Verifikation (gezielt)
- Certora Prover: Hochlevelige Eigenschaften (zum Beispiel: „Nach jedem Upgrade bleibt das Storage-Mapping bis Slot N gleich“, „Allowance verringert sich bei transferFrom auf vorhersehbare Weise“, „keine Wertminderung über Liquidationspfade“). Ergebnisse gibt's in CI pro Commit. (docs.certora.com)
4) Upgrades & Admin‑Kontrollen
- Proxy-Practice: Wenn’s um Storage geht, hängt die neuen Änderungen einfach ans Ende an und ersetzt die Konstruktoren durch Initializer. Für die Layout-Prüfungen könnt ihr die OpenZeppelin Plugins in Hardhat oder Foundry nutzen. Und denkt daran, mehrere Signaturen für Upgrades einzuplanen. (docs.openzeppelin.com)
- Das „Guardian“-Muster aus DeFi: Hier gibt’s die Möglichkeit für einen Notfall-Freeze oder eine Pause über spezielle Rollen, wie zum Beispiel Aave EMERGENCY_ADMIN oder FreezingSteward. Dazu kommen noch gestufte Governance-Prozesse (Snapshot → On-Chain). Vergesst nicht, diese Mechanismen schon beim Protokoll-Design und in euren Runbooks zu berücksichtigen. (governance-v2.aave.com)
5) L2‑, Brücken‑, Orakel‑Risiken
- L2-Sequencer-Kontrollen: Hier geht’s darum zu testen, ob das Protokoll auch bei einer Sequencer-Pause oder einem Delay stabil bleibt und in der Lage ist, „Censorship“-Szenarien zu handhaben (denkt an Time-outs, Resubmit oder Rate-Limits). Ein gutes Beispiel dafür ist der Linea-Vorfall. (unchainedcrypto.com)
- Brücken-Governance: Bei der Schlüssel-/MPC-Risikoprüfung schauen wir uns Dinge wie Signer-Schwellen und Alarmierungen an. Der Vorfall mit der Orbit-Bridge hat 2024 klar gemacht, wie eine Schwachstelle bei Keys/Multisig zu einem Verlust von mehr als 80 Millionen USD führen kann. (blockworks.co)
B. Wallet‑Sicherheit: EOA, ERC‑4337 und EIP‑7702 richtig testen
1) Account Abstraction (ERC‑4337)
- EntryPoint-Versionierung prüfen: Die aktuelle Version ist v0.7; die Adressen sind chain-weit kanonisch (v0.7: 0x0000…da032, v0.6: 0x5FF1…2789). Achten Sie darauf, die Kompatibilität zwischen PackedUserOperation und UserOperation zu testen und den Migrationspfad von v0.6 auf v0.7 zu überprüfen. (alchemy.com)
- Bounty/Ökosystem-Sicherheit: Es gibt einen EF-Bug-Bounty für 4337/7562 (bis zu 250k USD) - die relevanten Versionen sind 0.6, 0.7 und 0.8. Halten Sie Bundler und Paymaster auf dem neuesten Stand. (docs.erc4337.io)
- Real-World-Befund: Fireblocks hat eine Schwachstelle im 4337-Modul (UniPass) entdeckt, die zu einer potenziellen Account-Übernahme führen kann (Trusted-EntryPoint-Austausch). Stellen Sie sicher, dass die EntryPoint-Vertrauensannahmen fest verankert und blockiert sind. (fireblocks.com)
Praktische Tests
- UserOp‑Validierung: Hier schauen wir uns das Signatur- und Nonce-Handling, die Replay-Resistenz und auch das
validateUserOp-Gas-Budget sowie die Gründe für fehlgeschlagene Transaktionen an. - Paymaster‑Missbrauch: In diesem Bereich geht’s um die Sponsor-Policy, Domain-Trennung und wie „Gasless“-Flows ausgenutzt werden können. Außerdem werfen wir einen Blick auf Cross‑Chain‑Wiederholungen.
- Negative Tests: Wir testen, wie sich fehlerhafte calldata und Divergenzen im UserOp-Hash auswirken können. Für mehr Infos dazu, schau dir diesen Artikel an: (medium.com).
2) EIP‑7702 (EOA‑Delegations‑Transaktionen)
- Mit 7702 können EOA-Konten (Externally Owned Accounts) jetzt Code setzen (TX-Typ 0x04) und sich für eine Weile wie Contract-Accounts verhalten. Aber Achtung: Die Spezifikation macht ganz klar, dass Wallets keine allgemeine Benutzeroberfläche anbieten sollten, um „Autorisierungen“ einfach so blind zu signieren. Ein Testfall könnte sein, dass die Benutzeroberfläche solche Anfragen blockiert oder mit roten Warnungen auf sich aufmerksam macht. (eips.ethereum.org)
- Prüfungen: Die Delegationsziele müssen nur aus einer geprüften Allowlist stammen, ungebundene „Batch“-Signaturen sind ein No-Go, und das Domain-/Chain-Binding muss strikt durchgesetzt werden.
3) Signaturen & Permit‑Flows
- Mit EIP‑712 (SignTypedData), EIP‑1271 (Smart-Contract-Signaturen) und EIP‑6492 (Predeploy-Sig-Validierung) könnt ihr sicherstellen, dass Domain-Separatoren, Nonces und Chain-IDs richtig geprüft werden, besonders in euren dApp-Flows wie SIWE und Off-Chain-Auth. Schaut euch mehr dazu auf eips.ethereum.org an!
- Bei Uniswap Permit2 gibt’s zeitlich begrenzte, batch-fähige Genehmigungen. Es ist wichtig, dass die Pen-Tests gefälschte „Witness“-Daten, Nonce-Wiederverwendung und versehentliche globale Freigaben aufdecken. Denkt daran, die Nutzer darüber aufzuklären - Uniswap selbst warnt vor den leicht missbrauchbaren Signaturen. Weitere Infos findet ihr auf github.com.
4) Phishing/Drainer & Address‑Poisoning
- Im Jahr 2024 sind die Verluste durch „Wallet Drainers“ richtig angestiegen; ScamSniffer schätzt, dass es sich um etwa 494 Millionen USD handelt, verteilt auf rund 332.000 Adressen. Es lohnt sich, Anti-Phishing-UX zu testen--denkt an Simulationen, klare Warnungen beim Signieren und eine Inspektion der Token-Erlaubnisse. Auch „Address Poisoning“-Schutz ist wichtig, also denkt an euer Adressbuch oder Whitelist und setzt Warnungen bei Kopien aus der Historie ein. (drops.scamsniffer.io)
- „Address Poisoning“: Das sind subtile Täuschungsüberweisungen, die dazu führen, dass in der Historie ähnliche Adressen auftauchen. Es gibt mehrere dokumentierte Fälle mit Verlusten im sechs- und siebenstelligen USD-Bereich. Es ist wichtig, dass Wallets vor solchen Copy-Vergleichen warnen und Checksummen sowie ENS und das Adressbuch fördern. (cointelegraph.com)
5) Frontend‑/Supply‑Chain‑Härtung
- Der Ledger‑Connect‑Kit‑Vorfall aus Dezember 2023 hat uns mal wieder in die Realität der NPM/CDN-Supply-Chain-Risiken zurückgeholt. Dabei wurde ein Drainer-Payload in den Web3-Connector injiziert. Um solche Sachen in Zukunft zu vermeiden, ist es wichtig, CI/CD-Kontrollen wie Lockfiles, 2-Personen-Freigabe, „pinned versions“, SRI-Hashes und CSP Nonces/Hashes sowie die Build-Integrität im Auge zu behalten. (ledger.com)
- Hier ein kleines Pflichtprogramm zu CSP/SRI:
- Für CSP
script-srcunbedingt Nonces/Hashes nutzen; vermeideunsafe-inlineundunsafe-evalwo es geht; setze Trusted Types ein, wenn nötig. - Denke daran, SRI für externe Skripte und CSS zu verwenden und dabei auch die CORS-Regeln zu beachten. Mach das Ganze klar und überprüfe es mit einem Security-Header-Scanner. (developer.mozilla.org)
- Für CSP
C. API‑/Backend‑Sicherheit für Web3
- Vergessen Sie nicht, Ihre Tests auf die OWASP API Security Top 10 (2023) abzustimmen. Besonders im Blick behalten sollten Sie die kritischen Punkte: BOLA/BFLA (API1/5), SSRF (API7) und die „Unsafe Consumption of APIs“ (API10), speziell wenn es um Orakel, Webhooks oder RPC-Proxys geht. (owasp.org)
- Für SIWE (EIP‑4361) ist es wichtig, alles richtig zu machen: Achten Sie auf Nonce/Domain-Binding und Laufzeiten. Nutzen Sie ReCaps (EIP‑5573) für „scoped capabilities“ - das bedeutet, dass „Sign-In“ von der granularen Autorisierung externer Dienste getrennt ist. (eips.ethereum.org)
- Bei JSON‑RPC‑Gateways sollten Sie Folgendes beachten:
- Verifizieren Sie die Ketten-ID/Netzwerk strikt, managen Sie Nonces bei Reorgs, implementieren Sie WebSocket-Auth (Token/Origin), setzen Sie Rate-Limits und führen Sie Request-Recordings für Forensik durch.
- Denken Sie an Webhook-Signaturen & IP-Allowlisting; schützen Sie sich vor SSRF und DNS-Rebinding für Off-Chain-Resolver.
D. MEV‑/Mempool‑Risiko und praktische Schutzmaßnahmen
- Private Orderflow / Schutz‑RPC:
- Mit Flashbots Protect RPC und dem CoW Protocol „MEV Blocker“ werden Transaktionen an private Mempools geleitet. Das hilft, Sandwiching und Frontrunning zu verhindern und bietet teilweise Refunds an. Es ist wichtig, die Latenz zu prüfen, einen Ausfall-Fallback zum öffentlichen Mempool zu haben und Slippage-Kontrollen sind ein Muss. (docs.flashbots.net)
- Simulationen vor Broadcast:
- Bevor du deine Transaktion abschickst, simuliere sie gegen den aktuellen Chain-State (zum Beispiel mit der Blocknative Simulation Platform) und zeige die Ergebnisse im dApp-Flow an. Achte besonders auf Abweichungen zwischen der Simulation und der Chain (Nutze Sandboxes für Tests). (blocknative.com)
- Oracle Extractable Value (OEV):
- Füttere Orakel-Updates über private Mempools ein und erhalte OEV zurück - das kann die „verlorene“ Wertschöpfung wirklich deutlich reduzieren. (docs.cow.fi)
E. Praxis: drei konkrete Testfälle (mit Output‑Artefakten)
- Unbefugten Wertabfluss im ERC‑4626‑Vault verhindern (Foundry‑Invarianten)
// Handler basierter Invariantentest (Auszug)
function invariant_TotalSupplyEqSumShares() public {
assertEq(vault.totalSupply(), handler.sumOfShares());
}
function invariant_NoAssetLeak() public {
assertGe(vault.totalAssets(), handler.sumOfDepositedAssets());
}
- Ziel: Invarianten sollen mit depth≥32 und runs≥20k laufen; der Korpus wird gespeichert. Report: gas‑Stats, Korpus‑Mutationen, Reverts‑Quote. (getfoundry.sh)
2) Permit-/Permit2-Missbrauch
- Hier geht's um falsch signierte „Witness“-Daten, übermäßige Allowances und unverfallene Approvals. Unser Proof of Concept (PoC) beinhaltet eine Simulation, einen „Revoke“-Pfad und gebundene Zeitfenster. Außerdem haben wir eine Nutzer-Warn-UX über Clear-Signed 712 entwickelt.
Artefakt:
- JSON von signTypedData
- Test-Decoder
- Repro-Skips
Schau dir das Ganze auf GitHub an!
3) 4337‑Paymaster‑Fehlkonfiguration
- Wir haben einige Tests zur Sponsorship-Policy durchgeführt, die sich auf Ziel-Contracts/Methoden und Gas-Obergrenzen konzentrieren. Außerdem haben wir Replays auf verschiedenen Chains getestet. Die EntryPoint-Adresse wurde validiert (v0.7). Das Ergebnis? Eine Sammlung von UserOps, Negativfällen und Bundler-Logs. Mehr dazu findet ihr hier: alchemy.com.
F. Monitoring, Notfall & Bounty
- Set up Forta‑Bots (Attack Detector): These guys can help you spot phases like Funding, Preparation, Exploitation, and Laundering. You can get alerts sent straight to PagerDuty or Slack, and make use of playbooks for things like Freeze, Blocklist, and Withdraw-Pausing. Check out the details here: (docs.forta.network).
- Runbooks:
- Emergency roles (Multisig) → Think Freeze, Parameter Reduction, Price Caps, and Time-Locks.
- Communication plan (On-Chain Announcement, Forensic Address, Reversal).
- Bounty Programs: For AA/4337, there's an additional EF-Bounty; also, you can run your own programs through Immunefi. Make sure to document the disclosure path! More info here: (docs.erc4337.io).
G. Spezifische Wallet‑/Frontend‑Härtung in der Praxis
- Frontend:
- Setz auf eine strikte CSP (Content Security Policy) mit Nonces und Hashes - und lass
unsafe-inline/evalbesser ganz weg. Wenn du externe Ressourcen einbindest, denk an SRI. Außerdem ist es eine gute Idee, wo immer möglich auf CDN-Runtime-Skripte zu verzichten. Und ganz wichtig: Holt euch immer 2 Personen für die Freigaben bei NPM/CI! (developer.mozilla.org)
- Setz auf eine strikte CSP (Content Security Policy) mit Nonces und Hashes - und lass
- Wallet‑UX:
- Macht deutlich auf die Risiken hin, wenn es um EIP‑7702-Autorisierungen geht. Vermeidet generische Delegations-UIs, zeigt lieber die Signatur-Differenzen und eine Simulation an. Und denkt auch an Warnungen im Adressbuch und der Historie - etwa falls jemand draus kopiert („nicht aus Historie kopieren“) ist ein guter Hinweis! (eips.ethereum.org)
- Nutzer‑Schutz:
- Schlage standardmäßig private RPCs vor, aber lass die Slippage-Kontrollen schön straff. „Revoke“-Shortcuts sind super praktisch; klärt die Nutzer über Drainer-Signaturen und Address-Poisoning auf (warum nicht eine Meldung oder Blockliste nutzen?). (mevblocker.io)
H. Solana/Cosmos‑Programme: knappe, aber wichtige Unterschiede
- Reentrancy ist in der klassischen Form kaum möglich (dank des CPI-Modells und der Signer-/Account-Berechtigungen). Trotzdem sollte der Fokus bei Audits auf den CPI-Guard, Programm-Checks und die Re-Init-/Account-Reload-Fehler gelegt werden. Hier sind einige Dinge, die Sie testen sollten:
- Verhindern Sie „Arbitrary CPI“ (indem Sie die Programm-ID validieren),
- Nutzen Sie
is_initialized-Flags/Re-Init, - Stellen Sie sicher, dass nach CPIs die Accounts neu geladen werden (mit Anchor:
reload()), - Verwenden Sie die Token-2022
CpiGuardExtension. (solana.com)
I. Was Sie von einem 7Block‑Pentest erwarten
- Technische Artefakte:
- Slither-Berichte im SARIF/JSON-Format, Foundry-Invarianten und Korpus, Echidna-Konfigurationen und -Eigenschaften, sowie Certora-Spezifikationen.
- Exploit-PoCs (lokal oder geforkt), Fix-PRs und Migrations- bzw. Upgrade-Pläne.
- Betriebsartefakte:
- Runbooks für Freeze, Grace und Sentinel, Monitoring-Bots wie Forta mit Alert-Routing, und Vorlagen für Vorfälle.
- Empfohlene RPC-/MEV-Schutzkonfigurationen (wie Flashbots Protect und MEV Blocker) mit Fallback-Optionen. (docs.flashbots.net)
- Business-Deliverables:
- Risiko-Heatmap, die auf TVL basiert, eine Remediation-Roadmap nach Kritikalität, und ein Set von KPIs (MTTD/MTTR, Invarianten-Abdeckung, Zeit bis zur Behebung bei Bug-Bounties).
Häufige Stolpersteine (2025) - Kurzliste zum Selberprüfen
- EntryPoint‑Mismatch (4337 v0.6 vs. v0.7) oder fehlende Migrationsplanung. (alchemy.com)
- Blindes EIP‑7702‑Delegieren ohne Wallet‑seitige Hard‑Stops/Warnings. (eips.ethereum.org)
- Unzureichende Domain-/Nonce‑Prüfungen bei EIP‑712/SIWE; fehlende ReCaps für „scoped“ Autorisierung. (eips.ethereum.org)
- Permit2‑Signaturen ohne Scope/Expiry; keine Nutzer‑Warnungen zu Batch‑Approvals. (github.com)
- Fehlende CSP/SRI - anfällig für Frontend‑Supply‑Chain. (developer.mozilla.org)
- Kein Notfall‑Freeze/Guardian‑Runbook; keine Forta‑Alarmierung. (governance-v2.aave.com)
- Öffentliches Mempool‑Broadcast ohne MEV‑Schutz/Sims; keine Slippage‑Sicherungen. (docs.flashbots.net)
Fazit
Sicherheitsarbeit 2025
Sicherheitsarbeit 2025 heißt: klare, nachprüfbare Tests über alle Ebenen hinweg - plus Notfallkontrollen, Private-Orderflow-Strategien und ständiges Monitoring. Wenn man sich ernsthaft mit den EIP-7702/4337-Spezifika, Upgrades und Guardian-Mechanismen sowie der Frontend-Supply-Chain auseinandersetzt, kann man das Risiko von Verlusten erheblich verringern. Und das Beste? Man beschleunigt die Releases gleichzeitig durch automatisierte Invarianten, Properties und formale Regeln.
Wenn Sie Ihre dApp/Wallet/API gegen die neuesten Angriffe absichern möchten, liefern wir innerhalb von 2-4 Wochen einen soliden Bericht mit Fix-PRs, Regeln und Maßnahmen zur Betriebssicherheit. Sprechen Sie uns einfach an, und wir erstellen einen individuellen Pentest-Plan (Scope/TVL/Zeitplan) für Sie.
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